„Jakob“ – Charakterdesign für ein Computerspiel im Setting des frühen 19. Jahrhunderts

Für dieses Charakterdesign ließ ich mich u.a. von Thomas Armstrongs Gemälde „Manchester and Salford Children“ inspirieren, welches den Buchumschlag meiner Oliver Twist Ausgabe ziert.

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Jakob ist ein Charakter aus einem Computerspiel, dessen Setting das Stadtleben großer Metropolen wie New York oder London im frühen 19. Jahrhunderts aufgreift. Wie Oliver Twist aus Dickens Roman wird Jacob von einer Bande Straßenkinder aufgenommen.

Nach verschiedenen Skizzen entstand diese Farbstudie. Der Stil sollte „cartoonig“ und doch wie ein Ölgemälde wirken.

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Eine meiner Inspirationen: „Manchester and Salford Children“ (1861) von Thomas Armstrong

T-Shirt-Motive für die Spiellinie

Zum Anlass eines der größten Kinderfeste Europas, der Spiellinie der Kieler Woche, entstanden zwischen 2009 und 2015 verschiedene Illustrationen für die Teamkleidung des Holzbau-Workshops.

Alle T-Shirts wurden in Handarbeit im Foliendruck-Verfahren bedruckt. Da der Folien-Plotter Vektoren als Vorlage benötigt sind alle Motive mit Adobe Illustrator entstanden.

Hier ist eine Auswahl der Motive zu sehen:

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2010 – „Der Zauberer von OZ“ – Vorderseite

 

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2011 – „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“. In diesem Jahr entstand eine „hausgroße“ Lokomotive mit mehreren Waggons.
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2012 – „Auf in fremde Welten“
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2013 – „Schlaraffenland“
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2015 – In diesem Jahr repräsentierte der Holzworkshop beim Thema „In 9 Tagen um die Welt“ Ägypten und baute eine Sphinx.

Bei dem ersten Motiven war die Farbe für T-Shirt und Druck festgelegt, alle weiteren Motive waren darauf angelegt auf unterschiedlich farbigen T-Shirts zu funktionieren, weshalb diese hier auf neutralem Hintergrund gezeigt werden.

Trommeln und Philosophie – Die zwei Berufungen von Dr. Roland Daube werden auf einer Internet-Seite vereint

Der „zweigeteilte“ Internet-Auftritt des Philosophie-Dozenten und Trommel-Lehrers Roland Daube ging am 14. Mai 2015 online. Wie gut Trommeln und Philosophie zusammen passen zeigt sich hier: www.roland-daube.de

Bereits auf der Startseite kann der Nutzer direkt auf die gewünschten Unterseiten navigieren. Die beiden Hauptbereiche „Philosophie“ und „Drum & Rhythm“ unterscheiden sich jeweils durch Farbe und ein individuelles Bereichs-Logo.

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Die Startseite von www.roland-daube.de

Jede Unterseite wird mit einem zum Thema passenden großformatigen Banner eingeleitet.

Der Besucher hat immer mehrere Möglichkeiten durch die Seiten zu „stöbern“. In der linken Seitennavigation kann innerhalb der Themen eines Bereichs gewechselt werden. Eine weitere Navigationsmöglichkeit bietet der Footer, über den sämtliche Seiten in einer Übersicht gezielt angesteuert werden können.

Aufbau einer Unterseite des Bereichs Philosophie.
Aufbau einer Themen-Unterseite des Bereichs Philosophie.

Praxis für Osteophatie, Naturheilkunde und Yoga – www.yogaraum-praxis.de

Die komplett neu konzipierte Seite der Osteophatin, Naturheilpraktikerin und Yogalehrerin Heike Albers-Prigge ist am 18. November 2014 online gegangen.

Hier geht es zur Seite www.yogaraum-praxis.de

Die Startseite von www.yoga-raum.de
Die Startseite von www.yoga-raum.de

Das Design entstand anhand einiger Stichworte der Auftraggeberin und wurde u.a. durch die Bilder des an die Praxis angrenzenden Gartens inspiriert.

Für das Layout wurde unter anderem das auf dem CSS Preprozessor SASS basierende Grid-Framework SUSY verwendet. Dieses Framework nimmt dem Designer lästige Berechnungen für prozentuale Grid-Layouts ab.

Deception – Animierter Kurzfilm

Der Film Deception entstand 2011 in Zusammenarbeit mit Dennis Czirr als Projekt während meines Studiums an der FH-Kiel.

Für das Modelling und die Animationen nutzten wir 3ds-Max 2010 sowie Mudbox. Alle Sequenzen wurden in verschiedenen Layern (u.a. Z-Deph, Ambient Occlusion) als Einzelbilder gerendert. Dies ermöglichte uns ein möglichst flexibles Compositing in After Effects.

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Häufig entstehen Motive scheinbar relativ konkret wie eine Art Eingebung in meinem Kopf. Was später daraus wird hängt jedoch von vielen Faktoren ab. Erst beim Malen wird mir oft bewusst wie verschwommen und wechselhaft diese Eingebung tatsächlich ist.

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Als ich mit dieser Illustration anfing, hatte ich ein Motiv im Stile 70er Jahre Science-Fiction-Gemälde im Kopf – Ein Frauenkopf mit einer Art Fliegerkappe. Zur gleichen Zeit war ich sehr fasziniert von dem unglaublich detaillierten Charakter-Editor des Computerspiels „Eve Online“, sowie dem Stil und der Atmosphäre dieses Spiels. Die Tattoos im Gesicht der Weltraumfrau und die feinen Gesichtszüge sind von dem Eve Online Charakter-Editor beeinflusst. Der Fliegerhelm ist einer Nonnen-Artigen Kappe gewichen um den mystischen Ton des Bildes zu unterstreichen.

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Ein erster Entwurf – Hier ist noch die Fliegerkappe zu sehen.

 

Medizinische Illustrationen für die Therapiedokumentation

Zwischen 2009 und 2011 entstanden verschiedene Illustrationen im Auftrag der Firma buchner. Sie wurden für Einlegeblätter zur Befunderhebung in der Therapiedokumentation verwendet.

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Diese Köpfe dienen u.a. Logopäden als grafische Befundvorlage
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Menschliche Stimmbänder – Ebenfalls eine Befundvorlage für Logopäden
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Weiblicher Torso zum Einzeichnen von Lymphknoten
Wirbelsaeule
Eine in der Physiotherapie viel genutzte Befundvorlage – Die stilisierte Darstellung der Wirbelsäule

Wächter der Farben – Ausschnitt aus einem nie veröffentlichtem Animationsfilm

Im Rahmen eines Studienkurses entstand 2010 in Zusammenarbeit mit Karina Reinhardt dieser kurze Filmausschnitt.

Die Projektaufgabe bestand darin einen Charakter zu entwickeln, und diesen so in Szene zu setzen, als könnte es sich um eine Sequenz aus einem längeren Animationsfilm handeln. Der Charakter unseres Konzeptes hieß „Bokel“ und begab sich auf die abenteuerliche Reise in die Welt außerhalb der Phantasie, um die verlorenen Farben zu suchen.

Die Textur Bokel’s besteht aus einer Collage eingescannter Buchseiten die anschließend in Photoshop übermalt wurden.

Leider sind aufgrund technischer Pannen viele Bilder fehlerhaft gerendert worden und konnten aus zeitlichen Gründen nicht mehr nachgerendert werden. So erklären sich die vielen ungewollten „Jumpcuts“ – die sprunghaften Schnitte.